Studie: CRM-Software in deutschen KMU

Studie: CRM-Software in deutschen KMU

Das Software-Vergleichs-Portal Capterra präsentierte kürzlich die Ergebnisse einer Studie zur CRM-Nutzung von kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland, wobei davon auszugehen ist, dass die Situation bei KMU in Österreich hinsichtlich CRM vergleichbar ist. In der Studie wurden Werte aus dem vergangenen Jahr mit aktuellen Ergebnissen verglichen, wodurch ein Trend abzulesen ist. CRM erfolgreich einfach?

CRM gewinnt an Bedeutung

Zwar werden in KMU manuelle Methoden – wie Stift und Papier oder Excellisten – zur Kundenverwaltung immer noch bevorzugt genutzt, allerdings verwenden beinahe ein Drittel bereits eine CRM Software, was immerhin einer Steigerung um 27% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Eine Schwierigkeit für die Unternehmen liegt in der selbstständigen Analyse Ihres CRM-Potenzials und es fällt ihnen schwer die Vorteile für den Vertrieb oder eine Steigerung der Kundenzufriedenheit zu antizipieren und beides mit CRM in Bezug zu setzen.

Die Arbeit mit falschen Kontaktinformationen in den Datenbanken ist in den Unternehmen allerdings häufig ein großes Problem genauso wie die mangelhafte Verfolgbarkeit von Leads oder die effiziente Verarbeitung von Marketingaktionen. Ein großflächigerer Einsatz passender CRM-Software könnte einige gängige Probleme der KMU ohne weiteres aufheben und wird in der Studie sogar als „notwendiger Standard“ bezeichnet, der das Kundenmanagement zeitsparender sowie qualitativ hochwertiger macht und die Rentabilität des Unternehmens letzten Endes steigert.

Mobile Lösungen und CRM-Cloud sind gefragt

Das Thema der mobilen Nutzbarkeit wird immer bedeutsamer, was sich auch in der vorliegenden Studie zeigt. So ist das Interesse der Nutzer an dieser Funktion um 200% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Eine Cloud-Software ist daher in zweierlei Hinsicht empfehlenswert: einerseits stellt eine Cloud-Lösung sicher, dass sämtliche Daten auch unterwegs von mobilen Endgeräten aus eingesehen werden können, was für effizientere Abläufe sorgt. Andererseits ist eine Cloud-Lösung eine kostengünstigere Variante, die als Abonnement monatlich abgerechnet werden kann und somit auch für KMU leichter erschwinglich ist.

CRM – ja, aber welches?

Als Hindernis für die Anschaffung einer Kundenmanagement-Software in KMU wird die Auswahl sowie der Implementierungsprozess des richtigen Systems angegeben. Es ist, ohne die nötige Vorkenntnis, zu komplex für die Unternehmen zu definieren, welchen Herausforderungen sich die Software am Ende stellen muss, und es fehlt gleichzeitig am nötigen Know-how die neuen Strategien erfolgreich umzusetzen. Fundierte CRM-Beratung ist also in KMU genauso wie in großen Unternehmen ein entscheidender Aspekt und ein Grundthema für die Einführung eines Ertrag generierenden CRM-Systems.

Das Fazit

Es kann also festgehalten werden, dass das Interesse an CRM nicht nur vorhanden ist, sondern sogar steigt, was an der höheren Nutzungsrate abzulesen ist. Viele Problematiken des Kundenmanagements in KMU könnten durch die Einführung eines CRM-Systems gelöst werden. Allerdings kommt es auch hier auf die Expertise des richtigen Beraters an, da die Auswahl der Software und die richtige Implementierung für den Erfolg der Lösung entscheidend sind. Nachdem kleinere Unternehmen vielleicht ohne oder mit einer kostenlosen CRM-Software auskommen, sollten Unternehmen, die langfristig wachsen und rentabler werden möchten, die Bedeutung einer Softwareeinführung nicht unterschätzen.

Alle Ergebnisse der Studie können hier nachgelesen werden:
https://www.capterra.com.de/blog/498/nutzerstudie-crm-software-trends-2019-in-deutschen-kmu

 

Über Anton Malischew

Anton Malischew ist Managing Partner bei der easyconsult GmbH. easyconsult sieht sich als Weggefährte des Kunden in jeder Phase des CRM-Projekts und stellt so langfristige Partnerschaften vor kurzfristige Erfolge. CRM erfolgreich einfach.